Bullshit bleibt Bullshit

Nett gemeint, nett gedacht, aber meine Gedanken im letzten Blogbeitrag führten mich in eine Sackgasse. 

Natürlich darf ich mich aufregen über:

  • Schulleiter, die werktags, vormittags Auto kaufen, per Machtdekret das Kopierpapier bestimmen und mit absurden Gründen in der nächsten Woche nicht da sind.
  • Freunde, die per Einzelentscheidung, die eine ganze Gruppe betrifft, die Gruppe auseinander brechen lassen.
  • Autofahrer, die mich beim Überholen anhupen.
  • Leute, die in einer Demokratie freiwillig einen Autokraten wählen würden.
  • Und außerdem wissen wir inzwischen, dass es bescheuert ist, mit 180km/h über die Autobahn zu brettern und das Billigfleisch von Penny zu kaufen, wenn man es auch anders könnte.

Ich muss mich sogar aufregen.
Bullshit bleibt Bullshit und wenn man sich nicht darüber aufregt, Grenzen aufzeigt und dagegen kämpft, denken die Bulllshitverursacher*innen, dass sie mit ihrem Bullshit durchkommen. 

Geduld und Langmut darf ich meiner Hündin gegenüber haben, die es einfach nicht kann, die Gegenstände per Namen auseinander zu halten und meiner Schüler*innen und Schülern gegenüber. Die lernen das "alles" ja erst und mit Langmut und Geduld kommen wir alle am weitesten und haben vielleicht sogar noch Spaß dabei. Mir macht lernen und lehren jedenfalls Spaß.

Aber erwachsene Menschen haben eine Bürgerpflicht, keinen Bullshit zu verzapfen oder einer zu sein. Nur wir können die Welt zu einem besseren Ort machen und das geht nicht mit Bullshit oder damit, Bullshit durchgehen zu lassen.

#NoBullshit

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