Herbstferien 23 - I

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Veränderungen, ich glaube, es gibt gerade zu viele Veränderungen. 

Von der Arbeitsrhythmik hin, mit seinen klar ausgefüllten Zeiten am Tag, die den Kontrast zu einigen Stunden Freizeit am Nachmittag und Abend erst attraktiv machen, hin zu einem großen Nichts mit unbegrenzter Beliebigkeit. Wo die Auswahl am größten ist, ist die Entscheidung am schwierigsten. 

Der Kopf ist noch im To Do Modus, zeitlich präzise und microgemanagede Aufgabenkonglomerate zu erledigen. Zur Zeitersparnis gerne auch mehreres gleichzeitig und häufig mit größerem sozial-emotionalen Aufwand. 

Und nun nichts.

Das ist jedes Mal eine Umstellung, eine Veränderung. Meist flankiert von mieser Laune. Same procedure as every holidays.

Eine große Veränderung, die mir zusätzlich deutlich auf die Laune drückt, ist der Wechsel in die dunkle und kalte Jahreszeit. Draußen ist nicht mehr gemütlich. Sa und So war hier richtig starker Sturm, dazu zehn Grad. Immerhin stimmt endlich die Annahme wieder, dass wenn es stürmisch ist, es auch arschkalt sein muss. Darauf hätte ich aber auch generös verzichtet. 

Und dann kam ich bei der Duolingo App nicht mehr weiter. Als ich vor knapp einem Jahr aus Versehen im Browser über diese "Schlange" als Lernpfad stolperte, knallte bei mir sofort das Tor runter und ich verweigerte mich dem Updaten der App bis gestern. Das führte dazu, dass mein Lernprozess irgendwann mal von Unit 3 Mitte zurückgesetzt wurde, ich mich bis Vorgestern abend wieder auf Unit 2 Ende hochgearbeitet hatte (es waren andere Inhalte), alles mit abgeschlossenem Level 5, ich dann aber nicht weiter kam und der Checkpoint einen Fehler meldete. Wut und Ärger schossen in mir hoch, ich verfluchte die Duolinge Lernexperten, die wüssten ja nicht, wie ICH lerne und garantiert entspricht der Lernpfad nicht MEINEM Lerntypen. Ich fluchte und zeterte und ließ zu, vielleicht doch etwas Gutes an der Schlange finden zu können. Vor allem konnte man zurück und auch schnell vor, wenn man wollte. Und siehe da, heute morgen fand ich die neue Duolingo App schon so gut, dass ich mich gefragt habe, wieso ich mich das knappe Jahr eigentlich so angestellt habe. Veränderungen eben.

Dann hatte ich mich ganz doll in Rosamunde Pike in "Das Rad der Zeit", eine Amazon Serie, verliebt und beim Schauen wurde klar, dass die Romanvorlage noch tausendmal detaillierter sein muss, als es in einer Serie möglich ist. Und diese Details wollte ich haben. Also kaufte ich mir den ersten Band und lud es auf meinen Ebookreader. Gute 800 Seiten hatte er dort. Und ich fing an, zu lesen. Und suchte und wartete lesend, wann ich denn nun endlich etwas von der Serie wiedererkennen würde. Und ob und wie anders es sein würde. Ich hetzte also durch die Seiten, immer auf der Suche und es kam einfach nicht. Das Hineinversenken und Eintauchen in die Welt passierte einfach nicht. Spoiler: Es ist einiges anders, aber das war nicht das Problem. Es war wohl mein gehetztes durch die Seiten jagen. Nach 157 Seiten setzte ich eine Zäsur und sagte mir, dass es so nicht weitergehen könnte. Jetzt ist Schluss mit dem Vergleichsmodus und es wird jetzt langsamer gelesen, damit Bilder in meinem Kopf auftauchen und ich mitfühlen kann. Und so war es dann auch. Hier brauchte es also eine Veränderung, um sich auf die Veränderung einlassen zu können. 

Nun denn, verändern wir uns, um mit Veränderungen umzugehen. 

Das bedeutet Energieaufwand. Vielleicht ist meine Energie durch diese Schulwochen doch weiter runter als gedacht, weshalb mein Körper/Geist/Seele nur wenig Energie aufwenden mag, um sich die angehäuften Veränderungen einzuverleiben. 

Es wird.

Und wer nichts wird, wird Wirt. - Ein Euro ins Phrasenschwein.

Was war heute noch? Kurz mit dem Twintip und 9er gefahren, Kite gedropt und Seegras mit rausgefischt. Später mit dem Foil gefahren, tatsächlich ein paar Fußwechsel im Fliegen hinbekommen, Kite zum Bonbon verarbeitet und Glück gehabt, dass mir einer netter Foiler geholfen hat, das Ding vor dem Seegras rauszufischen. Ich hatte ihm vor meiner Session auch schon geholfen, seinen Kite mit Tonnen von Seegras an Land zu wuchten. Man hilft sich eben gegenseitig. Allerdings nur die Foiler untereinander und/oder die Mattenfliegenden. Twintipfahrende eher nicht, außer man kennt sich.


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Changes, I think there are too many changes right now. 


From the rhythm of work, with its clearly filled times during the day that make the contrast with a few hours of free time in the afternoon and evening only attractive, to a big nothing with unlimited arbitrariness. Where the choice is greatest, the decision is most difficult. 


The head is still in To Do mode, time precise and micro-managing task conglomerates to complete. To save time, gladly several things at the same time and often with greater social-emotional effort. 


And now nothing.


This is every time a change, a change. Mostly flanked by a bad mood. Same procedure as every holidays.


A big change, which in addition clearly presses on my mood, is the change into the dark and cold season. Outside is no longer comfortable. Sat and Sun was here really strong storm, plus ten degrees. At least the assumption is finally true again that if it's stormy, it must also be ass cold. But I would have generously waived. 


And then I got stuck with the Duolingo app. When I accidentally stumbled across this "snake" as a learning path in the browser almost a year ago, the gate immediately slammed down on me and I refused to update the app until yesterday. This led to the fact that my learning process was reset at some point from Unit 3 middle, I had worked my way back up to Unit 2 end until the evening before yesterday (

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