Roadtrip DK Mo 7.8.2023
english below
Es stürmt. Es stürmt gar sehr. Heute ist ein Tag zum drinnen bleiben und zum Schreiben. Über die vorherigen Tage, über die kommenden Tage und über die Gedanken, die bei so einem Roadtrip entstehen. Den Beginn des Trips hatte ich schon in eine Abenteuergeschichte verpackt, aber gerade ist mir nach wahrem Text. Falls jemand die Abenteuergeschichte gelesen hat: Der Besuch bei Retsam ist der Besuch bei einem Freund. Es 2,5h dauerte bis die bestellte Pizza ankam, aber auch nur deshalb, weil Tino losgefahren ist, um die Lage zu checken. Toast aus meinem Bus hat uns über die Runden gebracht. Dann war ich auf Rømø und habe den nächsten Tag eine Freundin auf Fanø besucht, wusste aber nicht, dass ich sie gar nicht allein besuche, sondern dort noch einige andere, auf den ersten Anschein nicht so sympathische Leute dabei waren. Ich war auf der Nordsee mit meinem 9er kiten, das hat Spaß gemacht und ich muss mir endlich mal merken, dass ich bei 20 kn mit dem 9er noch raus kann. Und die Schraube ist ein Turm kurz hinter dem Damm nach Rømø auf der Landseite. Dort gibt es einen ganz okayen Wohnmobilstellplatz mit WC und Duschen.
Drei Gedanken, die auftauchten:
Bewegung: Ich habe das Gefühl, ich mache zu wenig Sport. Nach zwei Wochen ununterbrochen Sport ist der Unterschied in der Tat groß. Muss ich ein schlechtes Gewissen deswegen haben? - Nein. Habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen? - Ja. Reflektieren wir kurz die Situation: "Ich hätte seit einer Woche "keinen" Sport gemacht." Bin nicht jeden Tag 85 km Rad gefahren. Ich denke, eine Pause ist durchaus in Ordnung. Und was heißt "kein Sport"? Eine Stunde Kitesurfen - kein Sport? 6 km barfuß im sehr weichen Sand am Strand wandern - kein Sport? Mein Körper würde mir den Vogel zeigen und auf den Muskelkater in den Füßen (von der Wanderung) und Beinen und Bauch (kiten) verweisen. Gestern noch 13 km Radfahren - für die gewohnten Verhältnisse tatsächlich kein Sport. Aber mehr als nichts. Skimboarden war ich auch und beim Skimboarden filmen bin ich am Strand hin und her gerannt. Aber nein, mein Kopf denkt, ich hätte keinen Sport gemacht. Fazit: Klappe halten.
Das Handy - Fluch und Segen. Es ist furchtbar verlockend, Pausen mit dem Handy zu füllen. Ich habe kürzlich beobachtet, dass es anderen noch viel schwerer fällt, mal einfach so nichts zu machen. Sooo schlimm ist es bei mir gar nicht. Aber dennoch fällt es mir auf, dass jeder Gedanke, irgendjemandem mal dies oder das mitzuteilen, sofort umgesetzt werden muss. Es ist wie ein Zwang. Während dieser Sätze habe ich schon dreimal irgendjemandem irgendwas geschrieben. Wie sieht es mit den sozialen Medien aus? Instagram hat mir für die letzte Woche eine Durchschnittsnutzung von 35min pro Tag diagnostiziert. Damit kann ich leben, zumal ich Insta beim abendlichen Müsli bewusst zum Spaß einsetze. Aber der schnelle Dopaminkick... Ich erzähle keine Neuigkeiten , wenn ich konstatiere, dass Menschen und das Handy zu einer Einheit zusammengewachsen sind. Vielleicht muss ich mir auch hier keine Sorgen machen, denn solange ich es noch reflektieren kann und solange ich selbst noch kreieren kann und eigene entstehende Gedanken und Ideen habe, ist es wohl noch im Rahmen. Und das ist eben auch genau die Sache: Wenn man sich ständig mit dem Handy zuballert, kann man keine eigenen Gedanken mehr haben. Da fällt einem ja selbst nichts mehr ein.
Womit wir zum nächsten Thema "Gesellschaft von anderen Menschen" kommen. Inzwischen habe ich erlebt, dass Gesellschaft auch schön ist und lerne und übe weiterhin die Sichtweise, dass Menschen mir eher wohlgesonnen oder neutral anstatt feindselig und abwertend/be-/verurteilend gegenüber sind. Aber ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, wenn Menschen ständig mit Menschen umgeben sein wollen, denn, wie schon oben geschrieben, kann man dann ja gar nicht mehr seine eigenen Gedanken hören. Man ist ja ständig beeinflusst von anderen Menschen. Sei es durch ihr Sagen und Handeln oder allein nur durch ihre Nähe, weil Menschen immer kommunizieren, oder ich es halt einfach immer mitbekomme. Jede Stimmung fühle ich mit im Raum. Da kann ich ja gar nicht bei mir sein, meine eigenen entstehenden Gefühle erleben und vor allem eigenen Gedanken habe. Nein, ich mag es auch sehr gerne, allein zu sein.
Neu war heute, passend zum Lernerfolg, dass ich die Gegenwart von Menschen schon auch angenehm erlebe, dass ich zum Frühstück zu einem Bäcker in Ringkøbing gegangen bin. Ich hatte keine Lust, allein in meinem Bus zu sein, ich wollte dabei was "erleben". Das Handy bespaßte mich dabei nicht, sondern diente nur der Stichwortsammlung für meine Beobachtungen während des Frühstücks:
Nachdem ich den Sack Gemüse aus meinem Tee gefischt hatte, der mir als "Mint Tea" angepriesen wurde, lehnte ich mich in meinem Couchsessel zurückc und beobachtete das Geschehen um mich herum. Däninnen sehen anders aus als Schwedinnen. Natürlich stereotyp gedacht. Aber was genau es ist, kann ich nicht sagen, würde aber behaupten, sie auseinander halten zu können. Vielleicht sind Schwedinnen etwas graziler und Däninnen etwas robuster. Und ja, ich weiß, ganz dünnes Eis, aber ich sage nur: Wikinger! Wie auch immer, bevor ich mich in eine Empörung hineinschreibe, weitere objektive Beobachtungen: Es gab mehr als eine Person, die Cola Zero zum Frühstück konsumierte. Nichts läge mir ferner. Dazu dann aber ein Brötchen mit Butter und nichts obendrauf. Seltsam. Die junge Frau hinter der Theke hatte aufgespritzte Lippen, ich fand sie zu jung für so einen Eingriff. Da wären wir wieder bei den bösen sozialen Medien. Man trifft sich auch zum Frühstücken, Kaffee trinken, um dann gemeinsam dort zu stricken. Ein Vater saß mit seinen zwei Kindern dort und spielte mit ihnen Karten. Sie waren offenbar Schweizer. Es ist, wie Malte und ich auf der Schwedenfahrt schon bemerkt hatten, leider immer noch ein zu seltener Anblick, als dass man es nicht bemerken würde, wenn Väter mit ihren Kindern allein unterwegs sind. Zum Abschluss meines Besuches wollte ich mir noch eine Tüte für die andere Hälfte des Sandwiches geben lassen und sagte: "Undskyld, kan jeg fa en pose til min sandwich?" und der Junge, der offenbar nur fürs Tellerwaschen zuständig war, sagte zu der jungen Frau mit den Lippen: "She asks if she can have a bag for the sandwich." Ich war stolz. Man hatte mich verstanden. Aber offenbar verstand einer von beiden das nicht richtig. Entweder konnte sie schlecht dänisch, was ich mir als Thekenkraft nur schwer vorstellen kann, oder er konnte Dänisch zwar verstehen, aber nicht gut sprechen. Interessante Situation jedenfalls.
Und das alles hätte man nicht erlebt, wäre man in der Handywelt. Dann ist man ja gar nicht da, nicht im Hier und Jetzt.
Und genau das werde ich jetzt tun: Raus gehen, ins Hier und Jetzt, und mich vorher mit dicker Jogginghose, Regenhose und Brille rüsten. Es ist so scheiße windig da draußen.
----------------- a few moments later -----------------
Ich bin gerade in Hawaii, nein, das ist jetzt kein fließender Übergang zu den Abenteuergeschichten. Ich bin in Klitmøller, auch Cold Hawaii genannt. Das hier ist ein großer Surfspot und selbst bei dem Sturm kann man sehen, wie gleichmäßig die Wellen hier rein rollen, im Gegensatz zur sonstigen dänischen Nordseeküste. Zwei Kiter habe ich heute auch gesehen, bei 34Knoten. Bei den späteren 42 Knoten war dann niemand mehr draußen. Ich schon, aber nur an Land, mit heller Radbrille, Regenjacke und Regenhose, wie angekündigt. Der Sand strahlt mit einer Intensität, dass ich jeden einzelnen Sandkorn schmerzend auf der Haut spürt. Piccio hat gar keine Lust, rauszugehen, erst auf dem Campingplatz drehte sie eine Runde, weil er geschützt im Baumbewuchs liegt. Jetzt pennt sie weiter. Ich jedoch trotzte dem Wind mit meiner Rüstung und wäre fast zum ganz peinlichen Touri geworden, indem ich im Surfshop zusätzlich zu den Aufklebern noch eine Klitmøller-Tasse gekauft hätte. Nein, sagte ich mir Nein! So etwas darf ich frühestens, wenn ich hier auch auf dem Wasser war, was in absehbarer Zeit nicht realisierbar scheint. Morgen wird es hier noch stürmischer.
Nach dem uncoolen Surfshopbesuch smalltalkte ich dann auch noch zu viel mit der Frau an der Campingolatzrezeption. She didn't care, aber offenbar habe ich heute Äußerungsbedarf, was man an dem aktuell fortschreitenden Blogbeitrag erkennen kann.
Eine kulinarische Entdeckung des Jahres ist für mich: Lakritzeis. In Schweden traute ich mich, das erste einfache Eis mit einem kleinen Laktritzüberzug zu essen und wurde eingesogen in die Genusswelt des Laktritzeises. Warum habe ich nie Softeis mit Lakritzüberzug versucht? Das wird sich ändern. Hätte sich vielleicht sogar heute schön ändern können, aber das Wetter am Strand in Klitmøller war eher so, dass mir das Eis von der Waffel geflogen wäre. In der Campingrezeption konnte ich aber mein Genussmittel des Tages erwerben und noch einen Schwall Smalltalkblödsinn von mir geben.
Ein weiterer Gedanke, der ständig wieder auftaucht und immer nur halbherzig entschieden wird: Soll ich mir noch eine zweite Solarplatte auf den Bus bauen, oder nicht? Pro: Mehr Power, Con: Es sieht übertrieben aus. Ist das wirklich der einzige Grund, der mich davon abhält? Ja, tatsächlich. Bin jetzt am Suchen. Mein damaliger Verkäufer hat dieses Modul nicht mehr. Es ist ein Offroad Modul, super robust. Genau das würde ich natürlich wieder haben wollen. - Nachfolgermodul gefunden, Solara S-Vision Serie, Nachricht gesendet, mal sehen, was passiert. Es wird ein bisschen unbequem sein, das zweite Modul zu installieren, aber Bequemlichkeit war noch nie ein guter Ratgeber.
Sinnvolles Planen gab es heute auch noch: In Ringkøbing habe ich getankt und Wasser aufgefüllt. Ich malte mir aus, dass der Sturm, der heute und morgen über uns hinwegfegen würde, das Land ins Chaos stürzen könnte und ich vielleicht Hals über Kopf abreisen müsste. Stattdessen geht hier alles seinen gewohnten Gang. Niemand ist alarmistisch. Hier oben kann man Wind.
Spoiler Alert - Die Haimakrele.
Wer die Abenteuerlinie weiterlesen möchte ohne Spoiler, möge jetzt aufhören zu lesen.
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Was hat es mit der Haimakrele auf sich? In Schweden sind Malte und ich einem dänischen Pärchen begegnet, die gerade von einer Kajaktour zurück kamen sind und einfach mal richtig nett und entspannt waren. Wir snackten so angenehm, dass sich unsere Abreise um eine Stunde verzögerte. Beide sind Lehrer*in und sie sind recht kurz vorher von Grönland zurück gekehrt, auf dem sie 6 Jahre gewohnt und als Lehrer*in gearbeitet hatten. Nun stand die Entscheidung an, sich dort ein Haus zu kaufen und eine Familie zu gründen, oder das Ganze auf dem dänischen Festland zu unternemen. Sie hatten sich dann für das Festland entschieden, auch wenn hier das Schulsystem deutlich weniger entspannt ist, als auf Grönland. Er trug dabei ein T-Shirt vom Surfshop Løkken und der hat eine Makrele mit einer aufgebundenen Haifischflosse als Logo. Die Gegend um Løkken ist die Sommerurlaubsregion meiner Kindheit und seitdem ich das Shirt gesehen habe, möche ich es haben. Das steckt hinter der Suche nach der Haimakrele. Und möglicherweise erfülle ich mir diesen Wunsch schon morgen. Ja, ich werde nochmal in Hanstholm stoppen um die aufgwühlte Nordsee beim noch krasseren Sturm zu sehen, aber dann habe ich noch viel Zeit und es sind nur 1,5h nach Løkken. Das klingt nach einem Plan.
------ duschen -----
Ich kann einfach nicht aufhören zu schreiben. Jetzt kommen die Fragen des Tages:
Warum gibt es in Deutschland Yogurth nicht im 1 Liter Tetrapack?
Warum gibt es in Deutschland Yogurth laktosefrei nicht im 1 Liter Tetrapack?
Warum gibt es in Deutschland kein Lakritzeis?
Warum kann meine Bank kein Garmin Pay?
Warum kann ich heute nicht aufhören zu Schreiben?
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Three thoughts that came up:
Movement: I have the feeling I do too little sport. After two weeks of non-stop exercise, there is indeed a big difference. Do I have to feel guilty about it? - No. Do I feel guilty about it? - Yes. Let's reflect briefly on the situation: "I would have done "no" sports for a week." Haven't cycled 85 km every day. I think a break is perfectly fine. And what does "no sport" mean? An hour of kitesurfing - no sport? Walking 6 km barefoot in very soft sand on the beach - no sport? My body would give me the bird and point out the sore muscles in my feet (from the hike) and legs and stomach (kiting). Yesterday still 13 km cycling - for the usual conditions indeed no sport. But more than nothing. Skimboarding I was also and while skimboarding filming I ran back and forth on the beach. But no, my head thinks I didn't do any sport. Conclusion: Shut up.
The cell phone - curse and blessing. It's awfully tempting to fill breaks with your cell phone. I've recently observed that others have an even harder time just doing nothing. It's not that bad for me. But nevertheless it strikes me that every thought to tell someone this or that has to be implemented immediately. It is like a compulsion. During these sentences I have already written something to someone three times. What about social media? Instagram diagnosed me with an average usage of 35min per day for the last week. I can live with that, especially since I consciously use Insta for fun during my evening cereal. But the quick dopamine kick.... I'm not telling news when I state that people and the cell phone have grown into one. Maybe I don't have to worry about this either, because as long as I can still reflect on it and as long as I can still create and have my own emerging thoughts and ideas, it's probably still within the scope. And that's exactly the thing: If you're constantly bombarded with your cell phone, you can no longer have your own thoughts. You can't even think of anything yourself.
Which brings us to the next topic: the company of other people. In the meantime I have experienced that company is also nice and I continue to learn and practice the view that people are rather well-meaning or neutral towards me instead of hostile and depreciating/judging. But I can't understand it at all when people want to be surrounded by people all the time, because, as already written above, then you can't even hear your own thoughts anymore. One is constantly influenced by other people. Be it through their sayings and actions or just through their proximity, because people always communicate, or I just always get it. I feel every mood in the room. I can't be with myself, experience my own feelings and above all have my own thoughts. No, I also like it very much to be alone.
What was new today, in line with the learning that I already experience the presence of people pleasantly, was that I went to a bakery in Ringkøbing for breakfast. I did not feel like being alone in my bus, I wanted to "experience" something. The cell phone did not entertain me, but only served as a cue for my observations during breakfast:
After fishing the bag of vegetables out of my tea, which was touted to me as "Mint Tea," I leaned backc in my couch chair and observed what was happening around me. Danish women look different than Swedish women. Stereotypically thought, of course. But what exactly it is, I can not say, but would claim, they are just different. Maybe Swedish women are a little more graceful and Danish women a little more robust. And yes, I know, very thin ice, but I just say: Vikings! Anyway, before I write myself into an outrage, more objective observations: There was more than one person who consumed Coke Zero for breakfast. Nothing would be further from my mind. But then with that, a roll with butter and nothing on top. Strange. The young woman behind the counter had sprayed lips, I thought she was too young for such a procedure. Here we go again with the evil social media. People also meet for breakfast, drink coffee, and then knit together there. A father was sitting there with his two children, playing cards with them. They were Swiss, apparently. It is, as Malte and I had already noticed on the Sweden trip, unfortunately still too rare a sight not to notice when fathers are alone with their children. At the end of my visit, I wanted to be given a bag for the other half of the sandwich and said, "Undskyld, kan jeg fa en pose til min sandwich?" and the boy, who was apparently only in charge of washing the plates, said to the young woman with his lips, "She asks if she can have a bag for the sandwich." I was proud. I had been understood. But apparently one of them didn't really understand. Either she knew Danish poorly, which I find hard to imagine as a counter person, or he could understand Danish but not speak it well. Interesting situation, anyway.
And you wouldn't have experienced all that if you were in the cell phone world. Then you're not there at all, not in the here and now.
And that's exactly what I'm going to do now: Go out, into the here and now, and equip myself with thick sweatpants, rain pants and goggles beforehand. It's so fucking windy out there.
----------------- a few moments later -----------------
I'm in Hawaii right now, no, this is not a smooth transition to adventure stories now. I am in Klitmøller, also called Cold Hawaii. This is a great surf spot and even with the storm you can see how evenly the waves roll in here, unlike the rest of the Danish North Sea coast. I saw two kiters today as well, at 34knots. Then at the later 42 knots, no one was out. I was, but only on land, with bright cycling glasses, rain jacket and rain pants, as announced. The sand shines with an intensity that I feel every single grain of sand painfully on my skin. Piccio has no desire at all to go out, only on the campsite she turned a round, because it is protected in the tree growth. Now she continues to sleep. I, however, braved the wind with my armor and almost became a very embarrassing tourist by buying a Klitmøller mug in the surf store in addition to the stickers. No, I said to myself, no! I'm not allowed to do that until I've been on the water here, which doesn't seem feasible in the foreseeable future. Tomorrow it will be even stormier here.
After the uncool Surfshopbesuch I smalltalkt then also still too much with the woman at the Campingolatzrezeption. She didn't care, but apparently I have today expression need, which can be seen in the currently progressing blog post.
A culinary discovery of the year for me is: licorice ice cream. In Sweden, I dared to eat the first simple ice cream with a small lactice coating and was sucked into the pleasure world of lactice ice cream. Why have I never tried soft ice cream with licorice coating? Well, that's about to change. Might have changed nicely even today, but the weather on the beach in Klitmøller was rather such that the ice cream would have flown off my waffle. In the camping reception, however, I was able to purchase my luxury food of the day and still give a torrent of small talk nonsense from me.
Another thought that constantly comes up again and is always only half-heartedly decided: Should I build a second solar panel on the bus, or not? Pro: More power, Con: It looks overkill. Is that really the only reason stopping me? Yes, indeed. Am now looking. My seller at the time no longer has this module. It's an offroad module, super rugged. That's exactly what I would want again, of course. - Found successor module, Solara S-Vision series, sent message, see what happens. It will be a bit inconvenient to install the second module, but convenience has never been a good advisor.
There was also sensible planning today: in Ringkøbing I refueled and filled up with water. I imagined that the storm that would sweep over us today and tomorrow could throw the country into chaos and I might have to leave head over heels. Instead, it's business as usual here. No one is alarmist. Up here, you can wind.
Spoiler Alert - The Shark Mackerel.
If you want to continue reading the adventure line without spoilers, please stop reading now.
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What's the story with the shark mackerel? In Sweden, Malte and I met a Danish couple who had just returned from a kayak tour and were just really nice and relaxed. We snacked so pleasantly that our departure was delayed by an hour. Both are teachers and they had just returned from Greenland, where they had lived and worked as teachers for 6 years. Now they had to decide whether to buy a house there and start a family or to do the whole thing on the Danish mainland. They decided to go to the mainland, even though the school system here is much less relaxed than in Greenland. He wore a T-shirt from the surf store Løkken, which has a mackerel with a shark fin tied on it as its logo. The area around Løkken is the summer holiday region of my childhood and ever since I saw the shirt I have wanted to have it. That's what's behind the quest for the shark mackerel. And possibly I will fulfill this wish already tomorrow. Yes, I will stop again in Hanstholm to see the churning North Sea in the even more blatant storm, but then I still have plenty of time and it's only 1.5h to Løkken. That sounds like a plan.
------ shower -----
I just can't stop writing. Now come the questions of the day:
Why is Yogurth not available in Germany in a 1 liter tetrapack?
Why is Yogurth lactose-free not available in Germany in a 1 liter tetrapack?
Why is there no licorice ice cream in Germany?
Why can't my bank do Garmin Pay?
Why can't I stop writing today?
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