Minus eins - 17. April 2023
Es gibt viele Möglichkeiten eine Gegebenheit zu beschreiben. Das nennt man wohl: Framing. Ich versuche mich mal an ein paar Versionen:
- Gestern habe ich Dinge aussortiert.
- Gestern habe ich entsprechend der Simplify your Life Strategie meinen Besitzstand verkleinert.
- Gestern habe ich Gegenstände ins Meer geworfen.
- Gestern habe ich das Meer vermüllt.
- Gestern habe ich nicht gut auf meine Gegenstände aufgepasst.
- Gestern habe ich beim Foilen Videos gemacht, was aber sehr schwierig war und ich infolge dessen einen Gegenstand opfern musste.
- Gestern habe ich beim Foilen Videos gemacht und die Tasche für die Kamera war nicht ideal zum Transport des Gegenstands.
Gestern habe ich beim Foilen den Selfiestick, der an der Kamera angeschraubt war, auf dem Wasser verloren. Die Kamera war mit einem Tüddelband gesichert, der Stick nicht. Ich hatte allerdings nicht erwartet, dass er sich selbst abschrauben können würde.
Das alles bedeutet aber auch, dass ich endlich wieder auf dem Wasser war :-), zusammen mit Lutz. Wir waren alleine am Grünen Brink, die anderen Kiten sind schon vor uns vom Wasser gekommen, mangels Wind. Er war wirklich wenig, reichte für mich aber noch die gesamte, für Lutz nur die Hälfte der Zeit. Bei Leichtwind ist mein geringes Gewicht endlich mal von Vorteil.
Der Kite erscheint durch die Linsenbrechung nur so klein, es ist die 11qm Matte.
Vormittags bin ich mit dem Rad zu Fleggard nach Burg gebrettert, Piccio musste mal zu Hause bleiben. 30min gegen den Wind hin und 20min mit dem Wind zurück. Es war wirklich ziemlich kalt, zum Radfahren aber gut, die Kühlung verhindert das Schwitzen.
Fleggard ist einer dieser Grenzshops, bei denen man als Deutsche*r bar bezahlen sollte, mit Karte könnte es teurer werden. Und es ist einer dieser Shops, in denen man als Deutsche*r nicht alles kaufen darf, was angeboten wird: Alles was bei uns Pfand hätte zum Beispiel. Dosen mit Bier und Softdrinks und so weiter. Das ist alles "für den Export" bestimmt. Bedeutet, dass vorwiegend Skandinavier*innen mit dem Auto über die Fähre hier herkommen, sich das Auto und/oder Anhänger voll Alkohol knallen um dann wieder zurück zu fahren, nach Skandinavien. Direkt am Fähranleger ist der angeblich größte Grenzshop der Welt. Es ist ein riesiger Kubus und etagenweise voll mit Alkohol.
Ich bin dort für die dänischen Süßigkeiten, insbesondere der Pålægschokolade.
Es gibt in diesen Läden außerdem alles in riesig. Extra große Haribo Eimer, 20er Packs Twix, Megapacks von allem. Es ist eine große Herausforderung bei dem zu bleiben, was ich geplant hatte zu kaufen: Pålægschokolade, Lavre Laber (im extragroßen Sharepack). Zusätzlich kam noch eine Marabou Daim dazu, ein Bols Advokaten Eierlikör und für mein Geburtstags DnD übernächstes Mal noch etwas, was wie ein Goldbarren aussieht und etwas in Regenbogenfarben.
Auswertung:
Shopping: ★★★★★
Foilen: ★★★★☆
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