Der beginnende Ferienendblues erledigte sich am Morgen des Donnerstags, als ich mich auf den Weg nach Hause machte, um tausende Dinge zu erledigen. Ich hatte sogar richtig Bock drauf.
Überraschenderweise hatte ich das Klavierspielen gar nicht verlernt, ich war sehr schnell wieder auf demselben Niveau. Freitag habe ich mit meinem Kollegen bei ihm zu Hause geprobt, auf seinem neuen, gebrauchten Stutzflügel. Das war schön.
Insgesamt habe ich, wie erwartet, alles geschafft, was ich machen wollte und freute mich eigentlich darauf, am Ende der Arbeit, am Freitagabend zum DnD zu fahren, bei dem Freund auf der Auffahrt zu übernachten, mit ihm und seiner Freundin Samstag zu frühstücken, um dann einfacher und schneller nach Fehmarn zum Aufbautag von unserem Surf- und Skiclub fahren zu können. Insgesamt eine schöne Idee, wie ich fand, wie die beiden auch fanden. Logisch und effizient. Außerdem sind wir schon so lange befreundet, dass man vertraut miteinander sind.
Mein Gehirn sah das nicht so.
Die Situation war für mein Gehirn etwas Neues - auf der Einfahrt campen und mit den beiden Freunden zu frühstücken - dass es frisch und frei eine grundsätzliche Gefahrensituation vermutete. Sehr gefährlich. Aber auch mit dem Feststellen des Offensichtlichen - Es gibt keine Gefahr - ließ es sich nur mäßig besänftigen. Meine Nacht war also relativ unentspannt und mein Gehirn flüsterte mir ins Ohr, dass ich doch schon auch um 6:30 nach Fehmarn losfahren könnte. Es riet mir zur Flucht.
Nein! Mein Gehirn verarscht mich (ich weiß, das tut es nicht böswillig, es hat seine Gründe) und ich würde die Situation so durchziehen, wie geplant. Und siehe da, beim ersten Kontakt mit den sehr netten Menschen auf zu deren Haus gehörenden Einfahrt ich genächtigt hatte, war alles normal. Keine Gefahr. Alles friedlich. Überraschung, Überraschung, sie haben mich nicht aufgefressen, gefangengenommen oder verurteilt, nein, es war ganz einfach ein nettes Frühstück zusammen. Überraschung, Überraschung - nicht. Liebes Gehirn, bitte lass die Situation nochmal Revue passieren, vergleiche die Vorstellung mit der Realität und lerne daraus fürs nächste Mal, bitte und danke.
Abfahrt nach Fehmarn um 9:30. Die Fahrt verlief super und dann haben wir einen sehr erfolgreichen Putz- und Aufräumtag auf dem SuS Platz verbracht. Mit vielen netten, tatkräftigen Menschen. Jede*r hat nach den eigenen Interessen und Fähigkeiten geholfen und mitgemacht. Zum Mittag wurde gegrillt und dann bis nach 18Uhr weitergearbeitet.
Die Saison ist eröffnet.
Und dann fanden wir auch noch den Fehler in der Verkabelung, der dafür sorgte, dass die Sicherung ständig raussprang. Oder sagen wir so: Das Kabel war ein einziger Fehler, verursacht durch viele kleine Kaninchenzähnchen. Dass wir keine Kaninchenleichen unter dem Wohnwagen gefunden haben, wundert uns eigentlich.
Auswertung:
Frühstücken mit Freunden: ★★★★☆
Saisoneröffnung: ★★★★☆
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The incipient end-of-holiday blues were taken care of on the morning of Thursday, when I set off for home to do a thousand things. In fact, I really felt like it.
Surprisingly, I hadn't forgotten how to play the piano at all, I was back at the same level very quickly. On Friday, I rehearsed with my colleague at his house, on his new, second-hand grand piano. That was nice.
All in all, as expected, I managed to do everything I wanted to do and was actually looking forward to driving to the DnD at the end of work, Friday evening, spending the night at the friend's driveway, having breakfast with him and his girlfriend on Saturday, so that it would be easier and quicker to drive to Fehmarn for the set-up day of our surf and ski club. All in all, a nice idea, I thought, as the two of them also found. Logical and efficient. Besides, we have been friends for so long that we are familiar with each other.
My brain did not see it that way.
The situation was something new to my brain - camping on the driveway and having breakfast with the two friends - that it freshly and freely suspected a basic dangerous situation. Very dangerous. But even stating the obvious - there is no danger - it could only be moderately placated. So my night was relatively unrelaxed and my brain whispered in my ear that I could also leave for Fehmarn at 6:30. It advised me to flee.
No! My brain was taking the piss (I know it wasn't doing so maliciously, it had its reasons) and I would go through with the situation as planned. And lo and behold, on first contact with the very nice people on whose driveway belonging to their house I had spent the night, everything was normal. No danger. Everything peaceful. Surprise, surprise, they didn't eat me, capture me or judge me, no, it was simply a nice breakfast together. Surprise, surprise - don't. Dear brain, please review the situation, compare the imagination with reality and learn from it for next time, please and thank you.
Departure to Fehmarn at 9:30 a.m. The drive went great and then we spent a very successful day cleaning and tidying up the SuS site. With many nice, energetic people. Everyone helped and participated according to their own interests and abilities. We had a barbecue for lunch and then continued working until after 6pm.
The season is open.
And then we also found the fault in the wiring that caused the fuse to keep blowing. Or let's put it this way: the cable was a single fault, caused by lots of little rabbit teeth. That we didn't find any rabbit corpses under the caravan actually surprises us.
Evaluation:
Breakfast with friends: ★★★★☆
Season opening: ★★★★☆
Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)
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