Tag 5, Strukkamp Huk, Fehmarn, Osterferien 2019
Räumen, räumen, räumen.
Hinräumen, wegräumen, einräumen, ausräumen, aufräumen, verräumen, abräumen, enträumen, umräumen, forträumen, vollräumen, leerräumen, freiräumen, erträumen.ERTräumen? Was ist denn das?
- Haha, ja, ich weiß, mittelwitzig.
Camping besteht aus 90% räumen. Gefühlte Wahrheit. Die hat ja heutzutage oftmals einen größeren Stellenwert als die wissenschaftliche Wahrheit, bin also in
Aber mal ehrlich: Ich räume gefühlt den ganzen Tag.
Bett wegräumenTeeutensilien rausräumen
Alles so hinräumen, dass ich, nachdem ich den Tisch aufgebaut habe, noch ran komme
Frühstückszeug ausräumen
Frühstückszeug wegräumen
Tisch aufräumen
Tisch wegbauen
Abwaschen und alles wieder einräumen
Bus fahrbereit umäumen
Zum Spot fahren
Kitezeug ausräumen
Kitezeug einräumen
Bus fahrbereit räumen
Am Campingplatz angekommen liegt das Kitezeug ziemlich blöd rum (weil es nass ist), also ist schon wieder eine größere Räumaktion nötig
![]() |
| Hier sieht man die anstehende Räumarbeit. |
Neozeug und mich selbst duschen
Neozeug zum trocknen hingehängträumen
Bus abendbereit umräumen - Waveboard von der Sitzbank räumen, Heizung an einen anderen Platz räumen
Tisch aufbauen
Abendbrotzeug ausräumen
Abendbrotzeug wegräumen
Tisch aufräumen
Tisch wegbauen
Bett hinräumen
Bettzeug ausräumen
Mich ins Bett räumen
Träumen
Und dann alles wieder von vorne.
Der immerwährende Kreislauf des Räumens.
Je kleiner das Campingfahrzeug, desto mehr muss man räumen.
Ich habe eigentlich nur einen Raum im Bus, aber der kann alles: Fahrzeug, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Abstellkammer, Arbeitszimmer, Werkstatt. Aber alles existiert nur seriell, niemals gleichzeitig, jedenfalls nicht in einer angenehmen Form. Und wenn das auch noch am Frusttag (der war heute) passiert, macht es sehr aggressiv - die Kitebasis fungierte heute nur als - "Oh ja toll, der Soul fliegt bei sehr wenig Wind, da ich aber noch nicht gut genug foilen kann, lohnt es sich nicht, den ganzen Kladderadatsch ins Wasser zu hauen, also baue ich wieder ab und knalle (Steigerungsform von "räumen") alles in den Bus, der dann gleichzeitig Kitezeuglager und Umkleidekabine ist." Da war der Höhepunkt oder eben auch Tiefpunkt der Stimmung und nur ein 7km Lauf konnte mich am Explodieren hindern.DAS ist halt auch gut am Bus: Alles ist immer und überall dabei. Zack umziehen und schon springt man von den Kiteklamotten in die Laufklamotten. Laufen rettete jedenfalls meinen Tag.
Geräumt habe ich trotzdem ohne Ende, befinde mich aber gerade in einem "ok, ist ertragbar"-Stadium im Wohnzimmer.
Mit dem Foil, Winterkiteklamotten plus Elektroheizung kommt der Bus an seine Platzgrenzen. Geht gerade so noch, aber wie gesagt, am oberen Ende der Räumungsskala.




Kommentare
Kommentar veröffentlichen