5. Tag - Amsterdam, Dienstag 10.7.2018
Auf nach Amsterdam, neue Ohrringe shoppen und nachmittags bouldern.
Der Plan, vor der Boulderhalle zu parken und dann mit den Öffis in die Stadt zu fahren, erwies sich als sinnlos. Für eine Strecke von 2km Luftlinie hätte ich 50min gebraucht plus gehen zu der Station. Also rein in die Innenstadt und im Gegensatz zu vorletzem Jahr habe ich mir auch ein Parkticket gekauft. Allerdings war mir nicht ganz wohl bei der Sache – man gibt sein Kennzeichen in den Automaten ein, bezahlt eine bestimmte Zeit und dann – nichts. Ich als Deutsche habe mir dann die Quittung ausrucken lassen und sie hinter die Windschutzscheibe gelegt, aber wahrscheinlich hatte das dieselbe Wirkung, wie Omlette mit ausgeschnittenen Fotos von Eiern zu machen.
Piccio und ich shoppten erfolgreich neue Ohrringe für mich – 4mm! Go big oder go Home! – und passierten auf dem Weg zurück zum Auto eine auf den Bus wartende Schulklasse. An einem nahen Brunnen spielten ca. fünf 12 bis 13 jährige Jungs. Sie sahen meinen Hund und bellten ihn an, was sie, zu deren Freude, aufgeregt werden ließ und sie ebenfalls zurück bellte. Groß und stark fühlten sich die kleinen Machos, aber als ich plötzlich unerwartet mit meinem kleinen, belldenden Hund auf die Jungs zulief, versprengten sie sich augenblicklich mit angstgeweitetem Blick, unter tosendem Gelächter der Klasse, in alle Himmelsrichtungen.
Das Bouldern danach im „Het Lab“ war am Ende wie immer gut. Nacht auf dem Naturcampingplatz in Almere.
Das Bouldern danach im „Het Lab“ war am Ende wie immer gut. Nacht auf dem Naturcampingplatz in Almere.



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